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Cannabinoids 2008;3(2):5-9 (22. Juni 2008)

Kurzübersicht

Tierexperimentelle Forschung beleuchtet das therapeutische Potenzial von Cannabinoiden bei der Behandlung von Depressionen

Regina A. Mangieri

Institut für Pharmakologie, Universität von Texas in Austin, Austin, TX 78712, USA, reginamangieri@mail.utexas.edu

Die stimmungsverändernden Wirkungen der Cannabinoide sind seit langem bekannt. Gegenwärtig werden sie hinsichtlich ihres therapeutischen Potenzials bei der Behandlung von Depressionen beforscht. Befunde aus vielen Gebieten der Grundlagenforschung sind ein Indiz dafür, dass dieses System in der Tat ein brauchbares Ziel für neue antidepressive Medikamente ist. Nagermodelle für Depressionen haben veränderte Spiegel der endogenen Cannabinoide und des Cannabinoid-CB1-Rezeptors ergeben, was zeigt, dass dieses System an der Ursache von Depressionen beteiligt ist. Zudem haben Medikamente auf Cannabinoidbasis eine Wirksamkeit in Nagertests für antidepressive Aktivität ergeben, und diese Wirkungen scheinen gemeinsame Wirkmechanismen mit gegenwärtig verfügbaren antidepressiven Medikamenten, wie selektive Serotoninwiederaufnahmehemmer, zu teilen. Obwohl die Wirkungen von Cannabinoiden auf Depressionen beim Menschen noch erforscht werden müssen, haben tierexperimentelle Studien daher eine Unterstützung für die Fortführung dieses Zweiges der klinischen Forschung geliefert.

Keywords
Cannabinoid, Depressionen, antidepressiv, Endocannabinoid, Serotonin, Cannabis

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