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Thema: Meldung bei Lieferausfällen

  1. #16
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    Ich glaube nicht, dass die Importeure das Problem sind, schließlich verdienen sie ja damit ihr Geld.
    zahme Vögel singen von Freiheit - die Wilden fliegen

  2. #17
    Fagro ist offline Registrierter Benutzer
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    Zitat Zitat von Fagro Beitrag anzeigen
    Diese Mitteilungen halte ich für sehr sinnvoll. Hoffentlich wird davon rege Gebrauch gemacht. Ich überlege, jede Sorte einzeln zu melden.



    PS So, meine Meldung für eine Sorte ist abgesetzt, ich bekomme drei.
    Heute bekam ich E-Mail vom Bürgertelefon des BMG, mit dieser Mitteilung:
    Ihre Zuschrift wurde zur Bearbeitung und Beantwortung an ein Fachreferat weitergeleitet.
    Dann lasse ich mich mal überraschen, ob dieses Fachreferat mehr auf Lager hat, als Textbausteine.

    Das war mein Text:
    Guten Tag,

    meine Apotheke musste mir heute mitteilen, dass die verordneten Cannabisblüten erst im September (!) lieferbar sind. Da Cannabis alternativlos ist, bleiben die Symptome meiner schweren Erkrankung unbehandelt. Das ist ein unwürdiger Zustand. Was soll ich jetzt bitte machen? Ich bin in Not.

    Freundliche Grüße
    Hat schon jemand eine Reaktion erhalten? Das hier ist ja nur nur eine Info

    @ Gabi
    Mag sein, dass ich völlig daneben lag, als ich vermutete, die Importeure könnten auch eine Rolle spielen. Ich weiß es nicht.
    Geändert von Fagro (02.08.2017 um 16:20 Uhr)

  3. #18
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    Ich hab exakt die selbe Benachrichtigung vom Bürgertelefon erhalten. Bin auch mal gespannt, was wir noch zu hören bekommen.

  4. #19
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    Hier mal mein Text.. Bin ja mal gespannt!

    Sehr geehrte Damen und Herren!

    Ich bin ein 47jähriger Frührentner, Cannabispatient und leide an MS.
    Dadurch bedingt, schwere Spastiken und neuropatische Schmerzen an den unteren Extremitäten.

    Meine Medizin ist die Einzigste, die hier direkt wirkt und mich vor extrem starken Schmerzen bewahrt und mir ein einigermaßen vernünftiges Leben schenkt.

    Immer wieder sind einzelne Sorten, die ich für mich herausgefunden habe nicht lieferbar, vor allem die mit gleich hohem CBD und THC gehalt.

    Doch diesmal schlägt das Faß den Boden aus!!

    Wollte wie immer für den 15ten meine Bestellung in der Apotheke aufgeben und musste von meinem Apotheker erfahren, daß er nur noch 1 Fünfgrammdose da hat und momentan bis unbestimmt im Sept nichts!!! nachbestellen kann, da er nirgends etwas bekommt.

    Meine Damen und Herren, es ist suuper, daß Cannabis endlich als Medizin zugelassen wurde.

    Es gab noch einen harten Kampf mit meiner Kasse, aber endlich hatte ich Medizin, die mir die Schmerzen nimmt und ich am öffentlichen Leben wenigstens noch ein wenig bedingt teilnehmen kann.

    Doch sie ist gar nicht lieferbar???
    Kann es das geben???

    Ich hoffe, daß sie hier vielleicht ein bischen Licht in die Sache bringen und mir vielleicht auch antworten könnten, wie diese Engpässe vielleicht vermieden werden können?

    Vielen Dank für Ihre Bemühungen,
    Wer ständig in die Fußstapfen Anderer tritt wird NIE eigene Spuren hinterlassen!

  5. #20
    Fagro ist offline Registrierter Benutzer
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    Zitat Zitat von kafkaesque Beitrag anzeigen
    Ich hab exakt die selbe Benachrichtigung vom Bürgertelefon erhalten. Bin auch mal gespannt, was wir noch zu hören bekommen.
    Die Antwort auf meine Anfrage ist eingetroffen. Sehr viele Worthülsen, aber am Ende ein Hinweis, worauf der Arzt ausweichen kann. Naja.

    Es wird einem das Gefühl vermittelt, man sei ein Einzelfall, der Arzt sei unflexibel, aber ein ernsthaftes Problem liegt auf keinen Fall vor.

    Anrede entfernt,

    vielen Dank für Ihre E-Mail vom 26. Juli 2017, in der Sie den Lieferengpass bei Cannabisblüten
    ansprechen.

    Das Gesetz zur Änderung betäubungsmittelrechtlicher und anderer Vorschriften (Gesetz
    „Cannabis als Medizin“) ist am 10. März 2017 in Kraft getreten. Es ermöglicht die Verschreibung
    von weiteren Arzneimitteln auf Cannabisbasis (getrocknete Blüten und Extrakte) und legt damit
    die Verantwortung für die Therapie mit diesen Arzneimitteln in die Hände von Ärztinnen und
    Ärzten. Zudem regelt es die Erstattung durch die gesetzlichen Krankenkassen.

    Darüber hinaus sieht das Gesetz „Cannabis als Medizin“ die Errichtung einer Cannabisagentur
    beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) vor, dem die Aufgabe der
    Kontrolle und Überwachung des Cannabisanbaus zu medizinischen Zwecken und dessen
    Inverkehrbringen in Deutschland obliegt. Das Verfahren für eine erste Ausschreibung zur
    Versorgung des deutschen Marktes mit Cannabis zu medizinischen Zwecken aus deutschem
    Anbau ist in einem fortgeschrittenen Stadium. Bis hieraus erste Lieferungen möglich sind, erfolgt
    die Belieferung mit Cannabis zu medizinischen Zwecken aus Importen.

    Bislang wird gut ein Dutzend verschiedener Sorten medizinischer Cannabisblüten aus dem
    Ausland nach Deutschland importiert. Cannabis zu medizinischen Zwecken ist somit nunmehr
    Teil des legalen Verkehrs mit Betäubungsmitteln. Dies wird auf Bundesebene vom BfArM
    überwacht. Das BfArM erfüllt derzeit insbesondere Aufgaben im Bereich der Prüfung von
    Anträgen auf Erteilung von Importerlaubnissen, damit Importeure beispielsweise Cannabis in
    Form getrockneter Blüten nach Deutschland einführen und an den Großhandel oder Apotheken
    liefern können. Im Interesse einer Versorgung der Patientinnen und Patienten bearbeitet das
    BfArM diese Anträge zügig und kann bei Vorliegen der Antragsvoraussetzungen die
    Importerlaubnisse umgehend erteilen.

    Soweit derzeit, trotz der Steigerung des Gesamtimports bestimmte Sorten an Medizinal-
    Cannabisblüten in Einzelfällen nicht beliefert werden können, besteht die Möglichkeit, dass
    Ärztinnen und Ärzte alternative Rezepturarzneimittel oder Fertigarzneimittel auf Cannabisbasis
    verschreiben. In Betracht kommen Dronabinol (Rezepturarzneimittel mit dem Wirkstoff THC,
    das bei der Rezepturzubereitung auch in verschiedenen Stärken mit Cannabidiol gemischt
    werden kann), Cannabisextrakte als Rezepturarzneimittel, Sativex® (zugelassenes
    Fertigarzneimittel aus Cannabisextrakten) und Canemes® (zugelassenes Fertigarzneimittel mit
    dem vollsynthetisch hergestellten Cannabis-Inhaltsstoff THC). Diese Produkte sind nach den uns
    vorliegenden Informationen derzeit ohne Einschränkung lieferbar.

    Vor diesem Hintergrund ist ggf. im Einzelfall empfehlenswert mit dem jeweils behandelnden
    Arzt oder der behandelnden Ärztin zu besprechen, ob eine Behandlung mit Dronabinol, Sativex®,
    Canemes® oder Cannabisextrakten in Frage kommt.

    Mit freundlichen Grüßen
    Im Auftrag
    Geändert von Fagro (11.08.2017 um 17:18 Uhr)

  6. #21
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    Da würde ich zurückschreiben, dass all die genannten Alternativen eben NICHT infrage kommen, weil sie bei weitem nicht die gleiche Wirkstoffvielfalt wie die benötigten Blüten aufweisen und daher ungeeignet bei den vorhandenen Symptomen sind.

    Der Arzt hat sich ja aus einem bestimmten Grund für Blüten entschieden und nicht für Fertigarzneimittel mit nur THC und CBD.

    Dazu würde ich dann noch Dr. Grotenhermens Dokument: Cannabissorten in Deutschland und ihre Inhaltsstoffe anhängen und daraus zitieren:

    "Die Wirkung und Verträglichkeit von Cannabis hängt vor allem von den Cannabinoiden, jedoch auch von anderen Inhaltsstoffen, wie in der insbesondere ätherischen Ölen (Terpenen) ab. Bei den Cannabinoiden dominieren die Wirkungen von THC und CBD. Andere Cannabinoide beeinflussen jedoch den Gesamteffekt."

    Und vielleicht noch der Vollständigkeit halber den Wikipedia-Artikel über Cannabinoide.
    Viele Grüße,
    Daniela aka Wonder Woman
    Ansprechpartner der regionalen Selbsthilfegruppe Leer, Cloppenburg, Oldenburg und umzu: scm-nordwest@email.de

  7. #22
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    Das würde ich sehr gern tun, wenn ich dafür Zeit hätte. Falls mir jemand etwas formuliert, verwende ich es gern für eine Antwort, aber ich muss jetzt erst mal mein Leben retten.

  8. #23
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    Der höchststehend politisch Verantwortliche für meine Gesundheit hat leider Null Ahnung von diesem Thema. Ich habe die gleichlautende Massen-Mail heute auch als Antwort bekommen. Ich kann nur für mich selbst entscheiden, aber ich falle lieber durch den Lieferausfall in meinen früheren Leidensdruck zurück, als dabei einzuknicken und Produkte der Pharma-Chemischen Industrie zu akzeptieren. Für mich kein Ersatz.

  9. #24
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    Hallo auch!

    Antwort hab ich noch keine, aber was stimmt da nicht?

    Sind es wirklich Lieferengpässe?
    Die Antworten führen alle auf Fertigarzneimittel, keine dahin,
    wie man das Problem löse kann und an natürliche Medizin kommt!

    Ich bin ja kein Verschwörungstheoretiker,
    aber ein Schelm, der Schlechtes dabei denkt?
    Wer ständig in die Fußstapfen Anderer tritt wird NIE eigene Spuren hinterlassen!

  10. #25
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    Zitat Zitat von mucl Beitrag anzeigen

    Sind es wirklich Lieferengpässe?
    Hallo!

    Der Lieferengpass, oder genauer der Liefer-Stopp in den Apotheken ist ein Faktum unter vielen.
    Dazu kommen weitere, wie wirtschaftliche Interessen (nicht nur der Pharma-Industrie), politische Interessen oder Nicht-Interessen, etc..
    Wir als Patienten müssen sehen, wo wir mit unseren berechtigten Interessen und Forderungen bleiben, es fehlen solide Strukturen auf
    allen beteiligten Ebenen. Wir können nur zu unserem Recht kommen, wenn wir eine politisch wirksame Kraft gemeinsam dem Chaos
    entgegenstellen. Oder halt auf Glück hoffen.

    Martin

  11. #26
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    Was die kanadischen Sorten angeht zitiere ich mal aus diesem Artikel bei apotheke-adhoc, wo sich der Geschäftsführer von Pedanios, Patrick Hoffmann, zum Thema geäußert hat:

    "Von dem Lieferengpass sind bei Pedanios sowohl die Bedrocan-Sorten aus den Niederlanden, als auch eigene Varietäten aus Kanada betroffen. Das niederländische Gesundheitsministerium habe ein „Kapazitätsproblem“, sagt Geschäftsführer Patrick Hoffmann. Denn die Produktion sei nicht darauf angelegt, den deutschen Markt zu beliefern. „Um der deutlich steigenden Nachfrage gerecht zu werden, wurde die Produktion zwar hochgefahren, diese ist allerdings noch nicht ausreichend“, so Hoffmann.

    Derzeit sei insbesondere die Nachfrage zu Bedrocan-Varietäten sehr hoch.

    „Den Lieferengpass kann man theoretisch beseitigen, in dem man mehr Cannabis aus Kanada importiert“, erklärt Hoffmann. Das Problem sei jedoch, dass das deutsche Jahreskontingent an Cannabis beim Internationalen Suchtstoffkontrollrat (INCB) bereits erreicht sei.

    Laut Hoffmann muss nun die jährliche Gesamtmenge neu geschätzt und angepasst werden. „Die Behörden haben nicht frühzeitig gehandelt“, kritisiert er. Der INCB erteile aktuell keine Einfuhrgenehmigung, somit sei eine Versorgung mit Medizinalhanf aus Kanada derzeit nicht möglich. Aufgrund langer Prozessketten sei zudem die Änderung der Importgenehmigung zeitaufwendig.

    Um die aktuelle Versorgungslage zu verbessern, plant Pedanios eine Zusammenarbeit mit einem zweiten Lieferanten. Dieser soll pro Monat 500 kg Cannabis liefern. Dazu müsste der Importeur neue Genehmigungen für den Import sowie den Betäubungsmittelhandel bekommen. Aufgrund der behördlichen Abläufe sei dies ein langwieriger Prozess. Hoffmann rechnet damit, voraussichtlich im September wieder lieferfähig zu sein – vorausgesetzt, bürokratische Hürden wurden bis dahin überwunden."

    Geändert von Wonder Woman (12.08.2017 um 17:08 Uhr)
    Viele Grüße,
    Daniela aka Wonder Woman
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  12. #27
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    Danke Daniela!
    Jetzt liest man es ja mal aus informierteren
    Quellen.
    Also währe Nachschub über Kanada da,
    aer wer verhindert es wieder?

    Puuuuuuhhhhhhh!!!!

    Ihr da oben! Lasst uns doch anbauen!
    Die, welche es können, machen es bestimmt gerne,
    haben eine kleine Beschäftigung.
    Man könnte für ein, zwei Leute, die nicht können mit anbauen.
    Bitte! Strenge Regeln wg Menge und so, ok,
    aber so könnten wir uns zum teil selber versorgen, bis endlich
    mal klar ist, welche Mengen gebraucht werden und die Lieferung gesichert!

    Ach nein! Das geht ja auch nicht!
    Wer is da wieder alles dagegen?

    Man Ihr Leit da Ohm, wann kapierts as endlich?
    Lasst's doch de Kranken Ihr Canabis,
    es scheint ja wohl geger Aller Vorraussage doch gut zu helfen,
    Und ach ja, es hat faßt keine wesentlichen Nebenwirkungen!!!

    Ach, oder ist der Druck der Pillendreher-Lobby wirklich soo groß?
    Warum aber da so eine Panik, wenn es doch eh nicht helfen soll???

    Hachhhh! Fragen über Fragen,
    aber was passiert ab dem 22?
    Da ist meine Med aus!
    Kommen die schweren Spastiken wieder?
    Was ist mit den neuropatischen Schmerzen?
    Werde ich in der Nacht wieder aufwachen, weil ich vor
    Schmerzen stöhne, manchmal schreie?
    Muss ich dann wirklich wieder Opiate schlucken, die mich in einer
    Paralellwelt zu leben scheinen lassen?
    Brauche ich wieder Muskelrelexanzien die meinen
    Körper wieder lähmen,
    so daß ich wieder ans Bett gefesselt bin,
    wieder mal mit den bekannten Freuden von Einlagen bzw.
    Windeln!?

    Nein, ich weis, ich stehe auf der Leiter ziemlich unten,
    aber habe ich nicht das recht, einigermaßen "normal" zu leben,
    noch dazu, wo dies soo einfach möglich ist???

    ABER! ICH BIN DOCH DA NICHT DER EINZIGSTE! ES BETRIFFT DOCH
    HUNDERTE, TAUSENDE, EINIGE NOCH VIEL SCHLIMMER ALS MICH!!!

    Was ist los im Staate Deutschland, daß man die Schwachen so mies behandelt???

    Leute, sorry fürs OT, werd mich in Zukunft wieder zügeln!

    Und jetzt geh ich ne Runde heulen!

    GN8!
    Wer ständig in die Fußstapfen Anderer tritt wird NIE eigene Spuren hinterlassen!

  13. #28
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    hallo Mucl, hab gehört, ab letzten Donnerstag gibts wieder Bedrocan in der werler Apo. lg
    zahme Vögel singen von Freiheit - die Wilden fliegen

  14. #29
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    Hallo! Der Herr Hoffmann sagt etwas über die Hintergründe der Strukturen aus, die dazu führen dass ich meine Medikamente (zugelassene Cannabisblüten) in der Apotheke bekomme.
    Noch tiefer in diese Strukturen vorzudringen, um mehr exakte Informationen zu bekommen, ist schier unmöglich, auch aus rechtlichen Gründen (WER darf WELCHE Informationen zurückhalten).
    Darüber hinaus sehe ich leider wenig Hoffnungsvolles für mich, denn "– vorausgesetzt, bürokratische Hürden wurden bis dahin überwunden." bestärkt meine schlimmsten Befürchtungen.
    Diese "bürokratischen Hürden" sind uns weitgehend unbekannte Menschen, die über mein gesundheitliches Wohl und Wehe entscheiden.
    Zu meinem Leidwesen verstecken sich die allermeisten dieser Herrschaften hinter einem undurchdringbaren Nebel aus Des-Information.
    Da müssen wir schon sehr laut unser Leid und unseren Notstand herausschreien damit uns einer dieser Herrschaften hört!

    Und mir sprechen Mucl´s Zeilen aus der Seele! Bitte nicht zügeln! Kann gar nicht laut genug sein!

    Martin

  15. #30
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    Servus mitanand!

    Martin, was soll es?
    Hier im Forum ist es nur ein kleiner Aufschrei, doch wen
    Interessiert es?
    (der was entscheiden könnte)

    Ich hab vielleicht noch die Kraft, mich durchzuboxen,
    aber nicht mehr genug um offen zu kämpfen.

    Hört sich blöd an, is aber so!

    Was ich jedoch machen kann:
    Ich erzähle von meinen Erfahrungen mit C.

    Früher wurde ich von meinen Bekannten belächelt!
    (viele durften es ja wg. Illegalität nicht wissen..)
    Lasst ner halt den Spaß!
    Mei, wenn er meint!

    Aus welchen Gründen- egal!! Ich hatte dann viele Jahre ohne!

    Nachdem die Ms einen Schritt weiterging und mir Schmerz bescheerte,
    verstummten ALLE Spötter, als Sie sahen, wie schnell es wirkt!

    Gerade Schreie und Wimmer ich vor Schmerzen und Spastiken,
    Inhaliere meine Medizin und nach kurzer Zeit
    ebnen die Schmerzen ab und die Spastiken lösen sich soweit, daß ich ohne Rolli auf Stützen ein paar
    Schritte gehen kann!
    Ich verstecke mich nicht mehr!
    Allerdings passe ich auf, daß keine Kinder da sind, wenn ich rauche
    und daß ich niemanden mit dem Qualm belästige!
    Aber überall wo geraucht wird, da geniere ich mich auch nicht,
    mir ein Pfeifchen anzuzünden, wenn ich es gerade brauche.

    Und, was soll ich sagen?
    Ab und an kommt mal n Spruch, aber wenn wer darüber reden will,
    meist hab ich nur positive Reaktionen!

    Ich mach so weiter, denn für größere Aktionen fehlt mir die Kraft und die
    Energie!

    Schönen Abend noch, da Thomas..
    Wer ständig in die Fußstapfen Anderer tritt wird NIE eigene Spuren hinterlassen!

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