Hallo Zusammen,

ich freue mich, auf diese Seite und das Forum gestossen zu sein und hoffe auf einige nützliche Tipps.

Ich bin 29 Jahre alt, wohne im Süd-Osten von München und leide seit meiner Geburt an starker Neurodermitis und Migräne.
Vor einigen Jahren kamen zu den "üblichen" Ausschlägen am ganzen Körper auch noch ein massives dishydrotisches Hand- und Fußexkzem, welches mir mein Leben schwer macht.
Laut durchgeführten Allergietests bin ich wohl auch auf so gut wie die ganze Welt allergisch - seien es Lebensmittel oder Materialien aller Art (sogar Holz, Plastik, Papier, etc).

Nachdem ich bereits mit der Hautkrankheit geboren wurde, hatte die Schulmedizin inzwischen ja gut 29 Jahre lang Zeit, fleissig an mir "herum zu doktoren".
Cremes aller Art, frei verkäuflich, verschreibungspflichtig, hoch dosiertes Kortison, UV-Licht Therapien, Desensibilisierungen, Ernährungsumstellung, größtmögliche Minderung schlechter Einflüsse der Aussenwelt auf die Haut...
Im Laufe der Jahre versuchten wohl schon weit mehr als 10 Ärzte Ihr Glück an meiner Haut - ohne jeglichen Erfolg.

Da insbesondere die starken Ausschläge und zeitweise offenen Wunden and Händen und Fusssohlen sowie die Schlaflosigkeit trotz verschreibungspflichter Schlafmittel ein normales Leben gänzlich verhindern,
halte ich mich derzeit mit der Einnahme von Kortison in Tablettenform "überlebensfähig". Da weder Cremes noch sonstige Therapien bei mir angeschlagen haben, ist dies der einzige Weg für mich, ein lebenswertes Leben zu führen und arbeiten gehen zu können.

Leider muss ich auf eine so hohe Dosierung des Kortison zurück greifen, dass dessen Nebenwirkungen mir an anderen "Baustellen" das Leben zur Hölle macht.
Depressionen, Magen- Darm Probleme, Müdigkeit usw. usw.
Von den Langzeit Schäden ist hier noch gar nicht die Rede :-(
Für zustätzliche Hilfsmittel (Schlafmittel, Pflegecremes, Stimmungsaufheller, Magen- Darm Helfer) lasse ich mittlerweile gut € 500,- monatlich in der Apotheke.

Nun bin ich auf der Suche nach den Möglichkeiten des Cannabis- Eisatzes bei Neuroderimits und durch die Krankheit verursachten Problemen (Schlafstörungen aufgrund der Schmerzen und des Juckreiz), Depressionen aufgrund der psychischen Belastung und Kortison Einnahme.
Ich habe in 1,5 Wochen einen Termin bei meinem Hautarzt, fürchte aber ich werde hier - wie so viele Patienten - auf taube Ohren stossen und wieder einmal mit einem müden lächeln und einem Rezept für noch stärkeres Kortison nach Hause geschickt.

Zu meinen eigentlichen Fragen, auf die ich hoffe in diesem Forum antworten zu finden:
1. Gibt es hier Erfahrungen mit der Behandlung von meiner oder ähnlichen Krankheit mit Cannabis?
2. Welche Methoden habt ihr genutzt (Öle, Kapseln, Rauch?)
3. Kann mir jemand einen (Haut-)Arzt in / um München empfehlen, der beim Thema "Cannabis" nicht die Händle über dem Kopf zusammen schlägt, sondern fachkundig hilft?


Ich freue mich über eure Infos.
Vielen Dank!