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IACM-Informationen vom 28. November 2015

IACM: Wie man Mitglied eines Netzwerks von IACM-Patientenbotschaftern und Botschaftern aus dem Gesundheitsbereich sowie von Partnerorganisationen werden kann

Auf seiner letzten Sitzung am 18. September 2015 hat der IACM-Vorstand ein Netzwerk-Komitee eingerichtet, um ein Netzwerk von Patientenbotschaftern und professionellen Botschaftern sowie Partnerorganisationen aufzubauen. Botschafter sind Vertreter der IACM in ihrem Land, basierend auf den Zielen, die in der IACM-Satzung dargelegt sind. Der IACM-Vorstand möchte Menschen und Organisationen, die in diesem Feld aktiv sind, einladen, sich als Botschafter oder als Partnerorganisation zu bewerben. Bitte senden Sie zusammen mit Ihrem Antrag einen kurzen Lebenslauf (etwa eine halbe Seite) oder eine kurze Beschreibung Ihrer Organisation an die IACM.

Nach ihrer Auswahl durch das IACM-Netzwerkkomitee unterzeichnen Botschafter eine kurze Erklärung, die auf den Zielen der IACM basiert, nämlich "die Kenntnisse über Cannabis, die Cannabinoide, das Endocannabinoidsystem und verwandte Themen, insbesondere hinsichtlich ihres therapeutischen Potenzials, voranzubringen". Botschafter erhalten ein offizielles Schreiben der IACM über ihre Ernennung. Die Namen der Partnerorganisationen und Botschafter werden auf der IACM-Webseite veröffentlicht. Der IACM-Vorstand hofft, ein starkes Netzwerk für eine gegenseitige Unterstützung hinsichtlich der Wissenschaft zur Verwendung von Cannabis und Cannabinoiden als Medikament und ihres Zugangs durch Patienten in allen Ländern der Erde aufzubauen.

Das IACM-Netzwerkkomitee besteht aus Milton Raff (Südafrika), Raquel Peyraube (Uruguay), Minoru Arakaki (Japan), Hanka Gabrilova (Tschechien), Ilya Reznik (Israel), Jahan Marcu (USA), Sébastien Béguerie (Frankreich), Ethan Russo (USA), Kirsten Müller-Vahl (Deutschland) und Franjo Grotenhermen (Deutschland).

Wir schicken Ihnen gern weitere Informationen zu. Bitte senden Sie Ihren Antrag zusammen mit einem kurzen Lebenslauf bis zum 31. Dezember 2015 an info@cannabis-med.org

Wissenschaft/Mensch: Cannabiskonsum ist mit einer reduzierten Häufigkeit des metabolischen Syndroms verbunden

Eine Analyse von 8478 Personen im Alter zwischen 20 und 59 Jahren zeigte, dass aktueller Cannabiskonsum mit einem geringeren Risiko für die Entwicklung eines metabolischen Syndroms verbunden ist. Dies berichteten Forscher der Leonard M. Miller School of Medicine der Universität von Miami (USA). Die Teilnehmer füllten zwischen 2005 und 2010 die Fragebögen für die Nationale Gesundheits- und Ernährungsuntersuchung aus. Das metabolische Syndrom wurde definiert als das Vorliegen von drei oder mehr der folgenden Faktoren: erhöhter Nüchternblutzucker, erhöhte Triglyceride, niedriges HDL-Cholesterin, erhöhter systolischer/diastolischer Blutdruck und erhöhter Bauchumfang.

Vierzehn Prozent (13,8 %) der aktuellen Cannabiskonsumenten und 17,5 % der ehemaligen Cannabiskonsumenten wiesen ein metabolisches Syndrom auf, verglichen mit 19,5 % der Personen, die niemals konsumiert hatten. Bei den jungen Erwachsenen wiesen aktuelle Cannabiskonsumenten im Vergleich zu Nichtkonsumenten eine um 54 % geringere Wahrscheinlichkeit auf, ein metabolisches Syndrom zu haben. Die Autoren folgerten, dass "aktueller Marihuanakonsum mit einer geringeren Wahrscheinlichkeit für ein metabolisches Syndrom bei Erwachsenen der USA im jungen und mittleren Alter assoziiert ist". Das metabolische Syndrom ist mit einem erhöhten Risiko für Diabetes, Herzinfarkt und Schlaganfall verbunden.

Vidot DC, Prado G, Hlaing WM, Florez HJ, Arheart KL, Messiah SE. Metabolic Syndrome Among Marijuana Users in the United States: An Analysis of National Health and Nutrition Examination Survey Data. Am J Med, 5. November 2015 [im Druck]

Wissenschaft/Mensch: THCV hemmt in einer klinischen Studie einige THC-Wirkungen

In einer Studie mit zehn männlichen Cannabiskonsumenten hemmte THCV (Tetrahydrocannabivarin) einige THC-Wirkungen. Das berichteten Forscher der Klinik für Psychiatrie des King’s College in London (Großbritannien) im Journal of Psychopharmacology. Fünf Tage lang erhielten die Teilnehmer jeden Tag 10 mg orales reines THCV oder ein Placebo, gefolgt von 1 mg intravenösem THC am fünften Tag.

THCV wurde gut vertragen und konnte subjektiv nicht vom Placebo unterschieden werden. THC verursachte keine verstärkten psychotischen Symptome, Paranoia oder eine Beeinträchtigung des Kurzzeitgedächtnisses, führte jedoch zu einer signifikanten Berauschung. THC beeinträchtigte die Erinnerung an zuvor präsentierte Worte, jedoch nur unter Placebo-Bedingungen, was einen schützenden Effekt von THCV nahelegt. THCV hemmte auch die Herzfrequenzzunahme durch THC. Neun der zehn Teilnehmer gaben an, dass THC im Vergleich zum Placebo unter der THCV-Bedingung subjektiv schwächer oder weniger stark war.

Englund A, Atakan Z, Kralj A, Tunstall N, Murray R, Morrison P. The effect of five day dosing with THCV on THC-induced cognitive, psychological and physiological effects in healthy male human volunteers: A placebo-controlled, double-blind, crossover pilot trial. J Psychopharmacol, 17. November 2015 [Im Druck]

Kurzmeldungen

Kanada: Erste Schritte zur Legalisierung von Cannabis durch die neue Regierung
Kanada ist offiziell auf dem Weg zur Legalisierung. In einem Brief, in dem der neue Premierminister Justin Trudeau ihre Zuständigkeiten beschreibt, hat er Justizministerin Jody Wilson-Raybould angewiesen, den Prozess der Legalisierung und Regulierung von Cannabis in Kanada zu beginnen.
Civilized vom 19. November 2015

Kanada: Die medizinische Verwendung von Cannabis ist in Ontario nun in öffentlichen Räumen erlaubt
Nach den neuen Regelungen von Ontario dürfen Patienten, die Cannabis zu medizinischen Zwecken rauchen, dies nun in jedem öffentlichen Raum tun, auch wenn dort das Tabakrauchen verboten ist. Diese Regelungen umfassen alle Orte von Kinos bist Restaurants, Büros, Stadien und mehr. Angestellte, Restaurantbesitzer und andere Eigentümer haben das Recht, diese Regelungen aufzuheben.
The Star vom 25. November 2015

Wissenschaft/Mensch: Sativex wirksam bei der Behandlung der Spastik bei Multipler Sklerose
Es wurden in einer Beobachtungsstudie Daten von 322 Patienten (58,3 % weiblich; mittleres Alter: 51,1 Jahre) analysiert. Vom Beginn der Behandlung bis zum dritten Therapiemonat nahm die Spastik um 19,1 % ab. Nach drei Monaten hatten 24,6 % von 203 Patienten mit verfügbaren Daten klinisch relevant angesprochen, mit einer Verbesserung von 30 % oder mehr. Die mittlere tägliche Anzahl der Sativex-Sprühstöße betrug nach drei Monaten 5,1. Ein Sprühstoß enthält 2,7 mg THC und 2,5 mg CBD.
Institut für medizinische Grundlagenwissenschaften, Naturwissenschaften und Sinnesorgane, Universität von Bari, Italien.
Trojano M, et al. EUR Neurol 2015;74(3-4):178-185.

Wissenschaft/Mensch: Sativex nützlich bei der Behandlung der Spastik aufgrund einer Multiplen Sklerose
Bei 102 MS-Patienten mit Spastik reduzierte der Cannabisextrakt Sativex in einer Beobachtungsstudie signifikant innerhalb von vier Wochen bei den meisten Patienten dieses Symptom. 37 Patienten (36,2 %) beendeten die Behandlung, weil keine signifikante Verbesserung eintrat. Bei Patienten, die an Schmerzen (56,9 %) oder einer Fehlfunktion der Blase (45,1 %) litten, verbesserte Sativex auch diese Symptome.
Institut für medizinische Grundlagenwissenschaften, Neurowissenschaften und Sinnesorgane, Universität von Bari, Italien.
Paolicelli D, et al. J Clin Pharmacol, 26 November 2015 [Im Druck]

Wissenschaft/Mensch: Cannabis kann das Psychoserisiko bei Personen erhöhen, die in der Kindheit missbraucht wurden
Bei 231 Patienten mit psychotischen Störungen waren weder Cannabiskonsum irgendwann im Leben noch Missbrauch in der Kindheit mit psychotischen Störungen assoziiert, wenn der andere Umweltfaktor berücksichtigt wurde. Allerdings erhöhte die Kombination der beiden Risikofaktoren die Wahrscheinlichkeit für eine Psychose um nahezu das Dreifache. Starker Cannabiskonsum erhöhte das Risiko für psychotische Störungen ebenfalls.
Klinik für Psychiatrie, Psychologie und Neurowissenschaften, King‘s College London, Großbritannien.
Sideli L, et al. Early Interv Psychiatry, 12. November 2015 [Im Druck]

Wissenschaft/Mensch: Regelmäßiger Cannabiskonsum mit erhöhtem Schlaganfallrisiko assoziiert
In 153 Fällen von Schlaganfall oder TIA (transitorische ischämische Attacke) war Cannabiskonsum mit einer Verdopplung des Risikos (OR: 2,3) für Schlaganfall bzw. TIA verbunden. Dieses erhöhte Risiko galt nur für Teilnehmer, die Cannabis wöchentlich oder häufiger konsumierten.
ANU Medical School, Australische Nationaluniversität, Canberra, Australien.
Hemachandra D, et al. Aust N Z J Public Health, 15. November 2015 [im Druck]

Wissenschaft/Mensch: Eine Liberalisierung der Cannabisgesetze war mit einer Zunahme des Cannabiskonsums bei Heranwachsenden assoziiert
Eine Analyse von 172.894 Heranwachsenden im Alter von 15 Jahren, die in den Jahren 2001/2002, 2005/2006 oder 2009/2010 an einer Umfrage in 38 EURopäischen und nordamerikanischen Ländern teilnahmen, zeigte, dass eine Liberalisierung der Cannabisgesetze mit einer leichten Erhöhung für Cannabiskonsum jemals im Leben um 10 % (OR = 1,10), für den Konsum im letzten Jahr (OR = 1,09) und für regelmäßigen Konsum (OR = 1,26) verbunden war. Die Autoren folgerten, dass "eine Cannabisliberalisierung mit Verringerung der Strafen und eine Politik des teilweisen Verbots mit höheren Graden für regelmäßigen Cannabiskonsum unter Jugendlichen verbunden war".
Institut für Familienmedizin und öffentliche Gesundheit, Universität von Kalifornien in San Diego, USA.
Shi Y, et al. PLoS One. 2015;10(11):e0143562.

Wissenschaft/Mensch: Cannabiskonsum ist mit einer Reduzierung von medizinischen Kosten durch Übergewicht verbunden
Unter Verwendung von Daten des Behavioral Risk Factor Surveillance System der Jahre 1990 bis 2012 fanden Forscher heraus, dass medizinische Cannabisgesetze die Wahrscheinlichkeit für Übergewicht um 2 bis 6 % verringerten. Sie folgerten, dass ihre Schätzungen nahe legen, dass diese Gesetze "eine jährliche Senkung von durch Übergewicht bedingten medizinischen Kosten zwischen 58 und 115 $ pro Person bewirken".
Institut für Wirtschaftswissenschaften, Staatliche Universität in San Diego, USA.
Sabia JJ, et al. Health Econ, 25. November 2015 [Im Druck]

Wissenschaft/Mensch: Die Krankheitsbelastung durch Cannabis ist viel niedriger als durch andere legale und illegale Drogen
Eine Analyse zeigte, dass die "Cannabis zuzuschreibende Krankheitsbelastung im Jahr 2012 in Kanada 55.813 verlorene Lebensjahre umfasste, aufgrund von Invalidität insbesondere durch Cannabiskonsumstörungen. Obwohl die Cannabis zuzuschreibende Krankheitsbelastung erheblich war, war sie viel niedriger im Vergleich zu anderen häufig konsumierten legalen und illegalen Substanzen".
Zentrum für Abhängigkeit und seelische Gesundheit, Toronto, Kanada.
Imtiaz S, et al. Addiction, 24. November 2015 [Im Druck]

Wissenschaft/Tier: Die Verlangsamung des Krankheitsverlaufs bei Multipler Sklerose basiert auf einer Aktivierung des CB1-Rezeptors
In einem Mausmodell für Multiple Sklerose schwächte ein Cannabisextrakt, der THC und CBD enthielt (Sativex), den Krankheitsverlauf ab, und dieser Effekt wurde durch den CB1-Rezeptor vermittelt.
Medizinische Fakultät, Complutense-Universität, Madrid, Spanien.
Moreno-Martet M, et al. Mult Scler Relat Disord 2015;4(6):505-11

Wissenschaft/Tier: Die Aktivierung des CB2-Rezeptors könnte das Körpergewicht bei Übergewicht reduzieren
Bei übergewichtigen Mäusen reduzierte ein synthetisches Cannabinoid (JWH-015), das den CB2-Rezeptor aktiviert, das Körpergewicht und die Fettmasse. Die Autoren folgerten, dass diese "Ergebnisse belegen, dass die CB2-Rezeptoren eine Rolle bei der Modulierung der Energie-Homöostase und mit Übergewicht assoziierten Pathologien spielen, ohne dass unerwünschte Wirkungen auf die Stimmung eintreten".
Institut für Physiologie, Monash Universität, Australien.
Verty AN, et al. PLoS One 2015;10(11):e0140592

Wissenschaft/Tier: THC-Tabletten, die für eine Einmalgabe pro Tag geeignet sind
Es wurden Tabletten-Zubereitungen für THC durch die Verwendung spezifischer Lipide entwickelt. Diese Tabletten waren drei Monate lang chemisch und physikalisch stabil. Die Autoren folgerten, dass ihre Ergebnisse "die Geeignetheit der Herstellung oraler THC-Tabletten für eine tägliche Einmalgabe demonstrieren".
Pharmazeutische Fakultät, Universität von Mississippi, USA.
Punyamurthula NS, et al. Drug Dev Ind Pharm. 2015 Nov 20:1-25. [im Druck]

Wissenschaft: Bioaktive und schützende Bestandteile in Hanfsamen
Es wurden vier neue Lignanamide in Hanfsamen identifiziert. Die Autoren schrieben, dass "die in dieser Studie neu identifizierten Bestandteile zur Vielfalt der Zusammensetzung von Hanfsamen beitragen, und die Bioassays implizieren, dass Hanfsamen mit Lignanamiden als Nährstoffen eine gute Quelle für bioaktive und schützende Substanzen sind".
Universität von Genf, Universität von Lausanne, Schweiz.
Yan X, et al. J Agric Food Chem, 19. November 2015 [Im Druck]

Wissenschaft/Tier: Endocannabinoide können Folgen einer verminderten Sauerstoffversorgung während der Geburt abschwächen
Experimentelle Studien mit Ratten zeigten, dass eine reduzierte Sauerstoffversorgung während der Geburt das Endocannabinoidsystem stört. Die Autoren schrieben, dass "diese Daten dazu ermutigen, zukünftig weitere Studien durchzuführen, mit AEs [Acylethanolamide/Endocannabinoide] als möglichen nervenschützenden Bestandteilen in Tiermodellen von PA [Perinataler Asphyxie].“
Institut für Biomedizinische Forschung Málaga, Spain.
Blanco E, et al. Front Neuroanat. 2015 Nov 3;9:141. [im Druck]

Wissenschaft/Tier: Die Modulierung der CB2-Rezeptoren könnte bei der Alzheimer-Krankheit nützlich sein
Studien an einem Mausmodell der Alzheimer-Krankheit zeigten, dass 1-Phenylisatin, das den CB2-Rezeptor moduliert, die Hirnschädigung reduzierte. Die Autoren schrieben, dass “diese Studie zu dem Ergebnis kommt, dass die Modulation des CB2-Rezeptors ein mögliches therapeutisches Ziel für die Behandlung der Alzheimer-Krankheit sein könnte.”
School of Pharmacy, Bharat Institut für Technologie, Partapur Bypass, Meerut, Indien.
Jayant S, et al. Pharmacol Biochem Behav 2015;140:39-50.

Wissenschaft/Tier: Endocannabinoide verringern die Entzündung bei Arthritis durch die Aktivierung der TRPV1- und TRPA1-Rezeptoren
Entzündungsfördernde Mediatoren wie Interleukin 6 (IL-6) und Interleukin 8 (IL-8) sind in den Fibroblasten entzündeter Gelenke von Mäusen nach der Gabe der Endocannabinoide Anandamid (AEA), Palmitoylethanolamid (PEA) und Oleylethanolamid (OEA) reduziert. Dieser Effekt wurde durch die Aktivierung der TRPV1- und TRPA1-Rezeptoren bewirkt.
Klinik und Poliklinik für Innere Medizin I, Universitätsklinikum Regensburg, Deutschland.
Lowin T, et al. Arthritis Res Ther. 2015;17(1):321.

Wissenschaft: Einige Artikel, die für eine begrenzte Zeit in der Wiley Online Library frei verfügbar sind
The therapeutic potential of cannabinoids for movement disorders
Medical marijuana for cancer
Fewer specialists support using medical marijuana and CBD in treating epilepsy patients compared with other medical professionals and patients: Result of Epilepsia's survey
The role of cannabinoids and leptin in neurological diseases
Comprehensive Review of Medicinal Marijuana, Cannabinoids, and Therapeutic Implications in Medicine and Headache: What a Long Strange Trip It's Been…
Up in smoke: A neurologist's approach to “medical marijuana”
Cannabinoids in paediatric neurology
The Dilemma of Medical Marijuana Use by Rheumatology Patients
Peripherally Restricted Cannabinoids for the Treatment of Pain
Ultra low doses of cannabinoid drugs protect the mouse brain from inflammation-induced cognitive damage
Cannabidiol: Pharmacology and potential therapeutic role in epilepsy and other neuropsychiatric disorders
The case for medical marijuana in epilepsy
Cannabinoids and Hallucinogens for Headache
Complementary Therapies for Parkinson's Disease: What's Promoted, Rationale, Potential Risks and Benefits
Are medical marijuana users different from recreational users? The view from primary care
Medical marijuana
Cannabis and other illicit drug use in epilepsy patients
Medical use of cannabis: an addiction medicine perspective
Cannabinoid receptor type 1 agonist ACEA improves motor recovery and protects neurons in ischemic stroke in mice
The cannabis conundrum: Thinking outside the THC box
Cannabinoids and the Brain

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